Freitag, 9. September 2016

Reality Leuchten

Eine Nebelwand, die mich freundlich anschaut
Der Tod der Startseite

Sich ausgeschlossen fühlen
Ich will mein Leben zurück

Ich hatte etwas verstanden: Ich war hungrig gehalten worden. In jedem Sinn.
Die drei magischen Worte: Ich. Will. Nicht.

Das innere Wording.



Ich nahm der Liebsten eine Kassette auf, mit Liedern, die die Vergeblichkeit des Dreiecks thematisierten, in dem wir uns befanden. Lieder über Ehe, über Betrug, über Seitensprung, über den schmollenden Liebhaber, über die Sehnsucht, die Zukunft, die Vernunft. Die Kassette war eine Bombe! Eine Bombe mit doppelter Wirkung! Und sie und ihre Tochter, die ironischerweise wie die Liebhaberin hieß, die ich vor ihrer Mutter hatte, was diese aber nicht wusste, tanzten zu der Musik durch die Wohnung. Sie tanzten zu einer tickenden Zeitbombe!

September 2007:
2.9. FC Magnet, Lombardo. 4.9. Freies Neukölln. 7.9. Lombardo, Bastard. 9.9. Ivw. Magnum 38, Gorgonzola Club. 10.9. The Twang im Lido, Mysliwska. 11.9. Museum. 13.9. Il Teatro Potsdam. 16.9. Café Kreuzberg. 19.9. Café Fleury. 20.9. Caribou, Menomena u.a. im Postbhf. 21.9. Lombardo. 23.9. Bateau Ivre. 25.9. Kaffee Burger. 29.9. Lombardo. 30.9. Kaufbar, Sale e Tabacchi.


Heute hat das Schmatz Geburtstag.

Aber was ist mit Gerald Koll? Da war ich endlich so getriggert, dass ich gespannt auf die nächste Folge warte, und dann kommen keine mehr?

Das Heroin ist aus.
Das Heroin hat keinen Bock mehr.

Immer etwas im Hinterkopf haben.
Ein Zitronengeruch, und irgendein Reim auf Bananen.
Ahnen, Zypressen, vergessen.

Eine Frau mit Gynophobie.
Wie müde ich immer war, und wie viel ich schlafen konnte.

Tiefe Befriedigung im Treppenhaus
Eine Druckwelle, die die Chefin hinwegfegt


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen