Maxim Biller wollte einen Roman über das 20. Jahrhundert schreiben, das Zeitalter der Menschheitsverbrechen, der sexuellen Befreiung und der Psychoanalyse. Insofern verwundert es nicht, dass sein Ich-Erzähler Soli Karubiner erstens gerne Nazivergleiche bei der Hand hat, wenn er etwas beschreiben will, zweitens offenherzig über seine sexuellen Fantasien berichtet, zu denen er onaniert, und drittens ein Freudianisch gesprochen perverses, also genital gestörtes Verhältnis zum Sex hat.