Dienstag, 3. Mai 2016

Abends war Illumination

Anzeichen unweigerlichen Verfalls: Dauerndes Posten von Tiervideos. Sich verloben. Umzug aufs Land. Pferde. Unterrichten: Deutsch für Ausländer.

Jetzt träume ich auch schon mit Katzencontent. (Nachbarskatzen, die aus den Mäuselöchern gekrochen kommen, und die ich aufnehme.) Außerdem rede ich Niederländisch. Und spreche mit Jérôme Boateng.

Sie glaubt nicht an die Gerechtigkeit. Aber an das Gute im Menschen. An das glaube ich auch. Aber nicht, dass wir alle gut sind.



Guter Film: Much Loved.
Auch sehr gut: Spotlight.

"These ist Quatsch."

Mai 2006:
3.5. HNO. Ankerklause. 4.5. Reise nach Meran über München (Flug), Bozen (Zug). Caffé Kunsthaus, Giardano. 5.5. Lesung mit Schülern. "7". 6.5. Lesung Altes Theater. Principe, Künstler Klause. 7.5. Zurück nach Berlin. 8.5. Lass uns Freunde bleiben. 11.5. Babyshambles im Columbia Club. 14.5. Walden. K. 15.-16.5. krank. 17.5. J. Café Adler, Hackbarths. 19.5. Mysliwska. 21.5. Belle & Sebastian in der Columbiahalle. 22.5. Kino: Good Night and Good Luck, Ankerklause. 24.5. Interview mit Super 700, Kohlenquelle. Hackbarths. 25.5. P:ano im Roten Salon, White Trash. 27.5. Party Metzer Str. 28.5. Walden. 29.5. Eka, LWS. 30.5. Interview Soffy O.


Bei Oma, wo sich noch Bänder, Aufnahmen befinden. Ich lasse meine Tante herein (oder meine Mutter), die nach dem großen Zerwürfnis eigentlich Hausverbot hat, aber alles ist normal, Oma reagiert nicht abweisend, nicht herrisch, nicht feindselig. Tante ist erleichtert.

Ich habe eine Affäre, die sich sehr taktil verhält, aber eigentlich bin ich nicht glücklich damit, ich versuche, mich mit A. zu unterhalten, die skeptisch reagiert: Wir hatten schon einmal was, und warum sollte sie sich ein zweites Mal mit mir abgeben? Außerdem hält G. mit mir Händchen.

Irgendwie flüchte ich, und ich sitze mit P. unter einem Baum. Wir flirten, ich bewundere ihre Schönheit, wir küssen uns (und doch im Wissen, dass auch das irgendwie nichts wird). Schließlich bin ich nackt - da läuft das Schmatz an uns vorbei und grüßt mich. Sieh mal, da ist das Schmatz! rufe ich, und P. sagt: All diese Frauen, du kannst dich auch nicht recht entscheiden. Ich antworte: Oh Mann, und sie hat mich nackt gesehen! Und trotzdem gegrüßt! Ich bin beeindruckt.

Anschließend bin ich in einem Waschraum, wo eine vollgelaufene Badewanne auf mich wartet - blau gefärbtes Wasser, das überschwappt, als ich hinein steige. Ich bin zu hektisch, zu ungeduldig, da kann man einmal sehen, wie nervös ich bin, sage ich zu irgendwem (D.? Die taucht nämlich ebenfalls wo auf). Das überschwappende Wasser fließt zum Glück ab, weil sich überall Abflüsse im Boden befinden. Ich hocke nackt auf dem Boden, während um mich herum das Wasser abfließt, und ziehe mir die Schuhe an.


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