Samstag, 31. Dezember 2016

Ende

Hier noch mal die Angabe der neusten Veröffentlichung:

René Hamann: Wart und Gegenwart
Gedichte
Parasitenpresse Köln
Dezember 2016, €10
Hier bestellbar

Außerdem im Jahr 2016 erschienen sind
Gedichte und Prosa in

Krautgarten Nr. 69
Ostragehege Nr. 82

+ Kirchenläuten (taz berlin)

Der Blog ist hiermit beendet. Er wird am 23. August 2017 gelöscht.


Schöne Verhörer: In "Can't Get You Out of My Head" von Kylie Minogue heißt es schlicht "Feel the need in me" statt, wie ich hörte, "fill the need in me". In George Michaels "Too Funky" hingegen heißt es "I'd like to think that sometime maybe tonight/ my goal's in sight, yeah!" und nicht "... mine goes inside". Trotzdem reichlich anzügliche Texte. In "Too Funky" gibt es auch zwei Sprachsamples, und der eine davon, "Would you like me to seduce you? Is that what you're trying to tell me?" ist aus "The Graduate", Die Reifeprüfung, einer meiner ewigen Lieblingsfilme.

Sie hat sie noch einmal gesehen, die Band, ein paar Tage vorher oder nachher, in Paris, in Begleitung meines besten Freundes, den sie schließlich mir vorgezogen hatte und dem diese Musik im Grunde völlig egal war. (Er brachte mir das Plakat mit, zur Erinnerung oder so. Ich hängte es in die Küche. Es sah majestätisch traurig aus.) Die Kassette ließ ich später über die Sprechanlage des Parkhauses laufen, als es wegen des Hochwassers gesperrt war, es war Weihnachten, und nur ich war da, um Aufsichtsdienst zu schieben, und so lief ich durch das leere Parkhaus und hörte diese schwermütige Musik über die Lautsprecher.




2016
Besuchte Länder: Niederlande, Italien
Trauerfälle, persönlich: Isabella Vogel, Anneliese Hamann

Am häufigsten wiedergegebene Lieder auf meinem Taschentelefon
= Jahresliste 2016:

  1. H.Gich.T: Therapie wirkt
  2. Animal Collective: Bagels in Kiev
  3. Animal Collective: Floridada
  4. Radiohead: Burn the Witch
  5. Pink Floyd: Lucifer Sam
  6. Reggie Watts: If You're Fucking, You're Fucking
  7. Travis: Sing
  8. David Bowie: Heroes
  9. Goldfrapp: Utopia
  10. PJ Harvey: The Community of Hope
Ich erinnere mich, wie sie sich entfernte, zwei Schritte nach vorn machte, um näher zur Bühne zu sein. Ein leises Gefühl von Versetzung, nicht das erste Mal von tausenden, die ich mit ihr hatte. Ich sah auf ihren Rücken und fügte mich in die wehklagende Musik, die von der Bühne kam. Die Musik dieses schönschaurigen Herbstes, in dem so viel passiert ist, eine Zeitspanne, die ich lange als sehr schreckliche in Erinnerung behielt.